Sollte Ihr Leonberger zu der Hobbygärtnern gehören -

giftige Pflanzen in unseren Gärten

In unseren Gärten gibt es viele schöne und nützliche, jedoch höchst giftige Pflanzen, die unseren Leo´s das Leben kosten können! Auf dieser Seite stellen wir Ihnen die in unseren Gärten am häufigsten vorkommenden GIFTPFLANZEN vor. Für den Fall das Ihr Hund einmal von den unten aufgeführten Pflanzen gefressen haben sollte: Verabreichen Sie Ihrem Leonberger keine Milch, keine Eiweiß oder pflanzlichen Öle. Diese Mittel sind meist contraindiziert. Packen Sie die verdächtige Giftquelle, sowie das Erbrochene Ihres Hundes in eine saubere Plastiktüte und bringen Sie Ihr Tier sofort zum Tierarzt! 

 

 

Giftnotrufe und Auskünfte: 

 

 

Beratungsstelle für Vergiftungserscheinungen - Berlin - Tel.: 030-19240

 

Medizinische Klinik und Poliklinik der TU München - Giftnotruf - Tel.: 089-19240 

 

Beratungsstelle bei Vergiftungen - Universität Mainz - Tel.: 06131-19240

 

Giftinformationszentrum Nord - Göttingen - Tel.:0551-19240

 

Giftinformationszentrum Mecklenburg - Vorpommern - Sachsen - Sachsen Anhalt - Thüringen -

Tel.: 0361-730730

 

Institut für Veterinärpharmakologie und -toxikologie Zürich - Tel.: 0041-1-6358774

 

Schweizerisches Toxikologisches Informationszentrum  - Zürich - Tel.: 0041-1-2515151

 

  

Giftpflanzen und Giftstoffe

www.vetpharm.uzh.ch

 

 

Oleander:

Die Pflanze enthält verschiedene herzwirksame Stoffe, die zu   Herzrhythmusstörungen führen können. Wird viel gefressen tritt der Tod nach wenigen Minuten ein, was aber meist durch spontanes Erbrechen verhindert wird. 

Fingerhut / Maiglöckchen:

Sie enthalten wie der Oleander sog. Herzglykoside. Beschwerden sind u.a. Erbrechen und Durchfall, in schweren Fällen tritt der Tod durch Herzstillstand ein. 

Buchsbaum:

Über 130 Alkaloide sind in dieser Pflanze nachgewiesen, besonders aber in der Rinde und Blätter. Es kommt u.a. zu Erbrechen, Durchfall und Krämpfen. Tödliche Dosis: 5g Blätter pro kg Körpermasse. Der Tod erfolgt durch Atemlähmung. Aufgrund des bitteren Geschmacks wird die Pflanze aber kaum verzehrt. 

 Eibe:

Die gesamte Pflanze mit Ausnahme der roten Scheinbeere ist durch das herzwirksame Taxin hochgiftig. Beschwerden: siehe Buchsbaum. Tödliche Dosis: 30 g Nadeln. Der Tod folgt nach Herz- und Atemlähmung. 

Eisenhut:

Besonders gefährlich ist der blaue Eisenhut. Tödliche Dosis: 5 g der Wurzel durch das Gift Alonitin. Nach u.a. Speicheln und Durchfall kann der Tod durch Kammerflimmern des Herzens eintreten. 

Goldregen: 

Zytisin ist sein giftiger Inhaltsstoff. Es kommt zu Magen - und Darmkrämpfen. Tödliche Dosis: 2 bis 7 g Samen pro kg Körpergewicht. Der Tod tritt durch Atemlähmung ein. Gefahr: Samen und Wurzeln schmecken süßlich. 

Hortensie:

Sie enthält neben Saponinen auch blausäureabspaltende Stoffe, und ihr Verzehr hat eine Magen- Darmentzündung mit unter andrem blutigem Durchfall zur Folge. 

 Philodendron, langblättriger Efeu:

Sie enthalten sehr gefährliche Saponine. Der Verzehr bewirkt starkes Speicheln, Fieber, Leber- und Nierenversagen, mitunter bis zum Tod.

 Rhododendron und Azaleen:

Giftig ist bei diesen Pflanzen das Nervengift Grayanotoxin, das Tod durch Atemlähmung auslösen kann. Giftigste Verteterin ist die Priemel mit Primin, das in höchster Konzentration vorkommt. Bereits der Verzehr kleiner Mengen kann Vergiftungserscheinungen, wie z.B. Erbrechen und Durchfall hervorrufen. 

Wunderbaum:

Hauptgift ist das Toxalbumin Ricin in der nussartig schmeckenden Samen. Eine schwere Magen- Darmentzündung sowie eine Schädigung von Leber und Nieren kann nach dem Fressen erfolgen. Tödliche Dosis: 1 bis 2 g Samen pro kg Körpergewicht.

Früchte: z.B.: Kirsche und Pflaume:

Vergiftungen können nur durch das Knacken der Kerne und das Fressen mehrerer Kerne gleichzeitig hervorgerufen werden. Beschwerden sind u.a.: Speicheln, Erbrechen, Atemnot und Fieber.

Küchenzwiebeln:

Schon 5 bis 10 g pro kg Körpergewicht an rohen Zwiebeln wirken toxisch. Sowohl rohe, gekochte als auch getrocknete Zwiebeln können eine Erkrankung hervorrufen. Beschwerden: Erbrechen, Durchfall Appetitlosigkeit und blasse Schleimhäute als Symtome einer durch den Verzehr verursachten Blutarmut. Eine Schwefelverbindung der Zwiebel löst eine lebensgefährliche Hämolyse aus.

 

 

Hier finden Sie weitere giftige Pflanzen, Pilze und Lebensmittel die unseren Leonbergern gefährlich werden könnten.

Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit (letzte Ergänzung 30. April 2009). Sie wird jedoch weiterhin ergänzt:

 

A

B

C

D

E

Agave

Bärlauch

Clivie

Datura

Efeu

 Alpenveilchen

Bilsenkraut

Christusdorn

Dieffenbachia

Efeutute

Amarylis

 Birkenfeige

 Chrysntheme

Drachenbaum

Eibe

Anthurie

Blaualgen

 

 

Einblatt

Aralie

Blauregen

   

Eisenhut

 Avocado

Brunfelsie

   

Elefantenohr

Azalee

Bogenhanf

   

 

 

Buchsbaum

     
 

Buntwurz

     
 

Buschwindröschen

     
     

 

 

F

G

H

I

J

Farne

Geranie

Hahnenfuss

   

 Fenstenblatt

Geißblatt

Hanf

   

Fingerhut

Geißklee

Herbstzeitlose

   

Flamingoblume

Ginster

Herkulesstaude

   

Fliegenpilz

Goldklee

Hortensie

   

Frühjahrsmorchel

Goldregen

Hundspetersilie

   
 

Gummibaum

Hyazinthe

   
 

 

 

   

K

L

M

N

O

 Kahlköpfe

Lilien

Madagaskapalme

Narzissen

Oleander

Kaiserkrone

Lupinien

Maiglöckchen

 

 

Kakao

 

Mistel

   

Kakaoprodukte

 

Mohnblume

   

Kalmia

 

     

Knollenblätterpilz

   

 

 

Kolbenfaden

       

Kroton

       

Küchenzwiebel

       
         

P

Q

R

S

T

Passionsblume

 

Rhododendron

Sagopalme

Tollkirsche

Pantherpilz

 

Riesenbärenklau

Seitenblast

Trichterling

Philodendron

 

Rittersporn

Schierling

Tulpen

Porzellanblume

 

Rißpilz

Schefferla

 

Purpurtute

 

Robenie

Schokolade

 
   

Rosinen

Schöllkraut

 
 

 

 

Schlüsselblume

 
     

Spathiphyllum

 

 

       

U / V

W

X

Y

Z

 

Wandelröschen

 

Yuccapalme

 Zimmerkalla

 

Weihnachtsstern

 

 

Zimmerpalme

 

Weintrauben

     
 

Wolfsmilch

     
 

Wunderbaum 

     
 

Wüterich

     
 

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